Willkommen zur zweiten Ausgabe unseres vierteljährlichen Newsletters!
Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen um Transparenz und Engagement freuen wir uns, Ihnen aktuelle Informationen über unsere wichtigsten Projekte, wie den Brenner-Basistunnel, die Pariser Metro und den Kaiserstuhltunnel, zukommen zu lassen. Alle drei Monate möchten wir Sie über unsere Fortschritte, Innovationen und bedeutenden Errungenschaften auf unserem gemeinsamen Weg informieren. Wir freuen uns, Ihnen exklusive Einblicke in die neuesten Projektentwicklungen zu geben, die für uns und unsere geschätzten Partner und Kunden wichtig sind.
Vielen Dank, dass Sie uns auf unserem Weg begleiten.
Österreich
Beim Bau des Brenner Basistunnels (BBT) wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht: Der Durchschlag zwischen zwei der drei aktiven österreichischen Baulose bildet nun einen durchgehenden Tunnel von über 12 Kilometern Länge ab dem Nordportal des BBT und verbindet die Baulose H21 und H41.
Dieser Durchschlag verbindet den Bereich, in dem die beiden TBMs (Tunnelbohrmaschinen) des Loses H41 derzeit in Betrieb sind und sich in Richtung Süden bewegen, mit dem Nordportal des BBT und den Arbeiten des Loses H21. Das Los H21 verbindet insbesondere den Innsbrucker Hauptbahnhof mit Brücken, Tagbautunneln und unter der bestehenden Brennerautobahn hindurch mit dem Nordportal des Basistunnels.
Im Los H53, dem südlichsten Los in Österreich, wurden die letzten beiden TBM für den Brenner-Basistunnel montiert und haben ihre Reise in Richtung Norden aus den Kavernen am Fuss des 3,5 km langen geneigten Zugangstunnels Wolf begonnen.
Als federführender Planer in einem Joint Venture für alle laufenden Arbeiten auf der österreichischen Seite des BBT ist Amberg Engineering stolz darauf, eine Schlüsselrolle bei dieser Leistung zu spielen und zum Fortschritt eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas beizutragen.
Weitere Informationen über den Baufortschritt des Brenner BasistunnelsFrankreich
Station Agnettes, Quelle: Cabinets d'architectes (AIA Architectes / Dubuisson Architecture / Richez Associés)
Amberg Engineering ist stolz darauf, über einen kürzlich errungenen Auftrag zu berichten:
Das Konsortium NGE - BTP / Webuild / EQUANS hat den prestigeträchtigen Planungs- und Bauauftrag für das Los 2 der Linie 15 West des Grand Paris Express gewonnen, wleches die Stationen Bécon-les-Bruyères und Saint-Denis-Pleyel verbindet. Amberg Engineering ist stolzes Mitglied des Ingenieurkonsortiums unter der Leitung von TRACTEBEL, in Zusammenarbeit mit AIA, GESTE Engineering und GROUPE BETEM.
Dieser Auftrag im Wert von 1,38 Milliarden Euro ist ein entscheidender Schritt beim Bau der längsten Metrolinie Frankreichs. Von den 75 Kilometern und 36 Bahnhöfen dieser neuen Linie ist unser Team für den Bau von 7 km Tunneln und Gleisen, 4 Bahnhöfen und 6 Serviceeinrichtungen verantwortlich.
Laurence Delplace, CEO von Amberg Engineering, unterstreicht die Bedeutung dieses Erfolgs: "Was für ein Erfolg für alle Teams, die gemeinsam für diesen grossartigen Auftrag gearbeitet haben. Dieses Projekt wird in den kommenden Jahren von grosser Bedeutung sein und den Höhepunkt einer aussergewöhnlichen menschlichen Geschichte darstellen. Die Teilnahme an diesem Projekt, mit vielen interessanten Herausforderungen, ist eine grosse Ehre. Herzlichen Glückwunsch an alle Partner, und ein grosses Dankeschön an NGE - BTP, Webuild und Equans, die uns zum Erfolg geführt haben."
Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Partner: NGE GENIE CIVIL, TSO, TSO CATENAIRES, Guintoli, NGE FONDATIONS, TRACTEBEL, GESTE Engineering, AIA Ingénierie und Betem Ingenierie.
Mehr Informationen zur Metrolinie 15Schweiz
Am 1. Juli 2024 fand am Kaiserstuhltunnel der offizielle Festakt zum Vortriebsbeginn des Tunnels Kaiserstuhls und die Segnung der Heiligen Barbara statt.
Nach mehreren Vorlosen, in denen die Voreinschnitte und der Erkundungsstollen erstellt wurden, läuft nun das Hauptlos: der Bau des zweispurigen Strassentunnels einschliesslich der Ausstellbuchten und Querverbindungen. Neben den unterirdischen Arbeiten werden an den Portalen auch ein 190 Meter langer Tagbautunnel und zwei Zentralen für Lüftung und Betriebsausrüstung gebaut.
Nach der Unterquerung einer Druckrohrleitung mit reduzierter Belastungsmenge konnte der Sprengvortrieb der Felsstrecke auf volle Leistung gesteigert werden. Der Ausbruch im schwierigen Lockergestein auf der Südseite des Tunnels erfolgt im Schutz eines Jettingschirms und mit Jettingsäulen als Ortsbrustsicherung.
Parallel zu den Ausbrucharbeiten läuft bereits die Erstellung des Tagbautunnels im Norden, was zu einem regen Baustellenbetrieb führt. Amberg Engineering ist seit dem Generellen Projekt (2012) als Projektverfasser involviert und ist wie bei den Vorlosen für die Bauleitung des Kaiserstuhltunnels verantwortlich.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Projektteam für die bisher geleistete Arbeit und viel Erfolg für den weiteren Verlauf!
Weitere Informationen über das Projekt Kaisterstuhltunnel